März 2026
4. März 2026
Auf dieser Seite möchten wir einen Überblick über alle Funktionen und Möglichkeiten geben, die mit der aktuellen Version veröffentlich worden sind.
Folgende Neuerungen sind im Update 2.29.0 enthalten:
• System weist auf negativen Roherlös in Positionen hin
Beim Erfassen von Positionen in Bestellungen, Angeboten und im Warenkorb erhältst Du nun einen Hinweis, wenn der Gesamtpreis eines Artikels zu einem negativen Roherlös führt. In diesem Fall erscheint direkt am Feld „Gesamtpreis“ eine Warnmeldung mit dem Hinweis „Der Roherlös der Position ist negativ.“.

Die Anzeige unterstützt Dich dabei, kritische Preisstellungen frühzeitig zu erkennen und mögliche Verluste bereits während der Angebotserstellung oder Auftragserfassung zu vermeiden. So kannst Du Preise direkt überprüfen und bei Bedarf anpassen.
• Externe Datenquelle für Kunden-Umsatzziel festlegen
Im Bereich Customizing > Analysen im Reiter Kunden-Dashboard steht eine neue Konfigurationsmöglichkeit für das Kunden-Umsatzziel zur Verfügung. Unterhalb der Kunden-Kategorisierung befindet sich der Abschnitt „Kunden-Umsatzziel“, in dem ein Administrator eine alternative Datenquelle für das Umsatzziel definieren kann. Dazu lässt sich die Funktion über einen Aktiv-Toggle einschalten und anschließend ein bereits vorhandenes Custom-Feld auswählen. Zur Auswahl stehen alle Custom-Felder vom Datentyp Decimal, die in der Kundendefinition vorhanden sind. Sobald die Funktion aktiviert ist, wird die Auswahl des Custom-Felds verpflichtend. Nach dem Speichern der Einstellung erscheint der Hinweis „Änderungen speichern“, da der Kontakt-Index neu initialisiert werden muss.

Bei aktivierter Funktion wird das bisherige Umsatzziel-Feld aus der Kundendefinition entfernt. Dadurch ist es weder im Administrationsbereich, beispielsweise bei Berechtigungen, noch in den Kundendetails sichtbar. Bereits gespeicherte Werte bleiben jedoch vollständig erhalten und stehen wieder zur Verfügung, sobald die Einstellung deaktiviert wird. Eine Synchronisation zwischen den bisherigen Feldwerten und dem ausgewählten Custom-Feld findet nicht statt.
Das Umsatzziel-Widget im Kunden-Dashboard greift bei aktivierter Einstellung automatisch auf den Wert des definierten Custom-Felds zu. Ist in diesem Feld kein Wert vorhanden und befindet sich das Feld nicht in den Kundendetails, wird das Umsatzziel-Widget ausgeblendet. Dieses Verhalten entspricht dem Szenario, in dem für das Umsatzziel-Feld keine Leseberechtigung besteht.
• Historische Artikelvorschläge im Dokumentenimport
Beim Dokumentenimport kann es vorkommen, dass ein Artikel anhand der erkannten Beschreibung nicht eindeutig identifiziert werden kann. In solchen Fällen unterstützt Dich die Anwendung künftig mit zusätzlichen Vorschlägen aus der bisherigen Kaufhistorie des Kontakts.
Werden bei der automatischen Artikelsuche keine passenden Treffer gefunden, zeigt das System bis zu fünf Artikel aus der Kaufhistorie des ausgewählten Kontakts an. Die Artikel werden nach Kaufdatum sortiert dargestellt, beginnend mit den zuletzt bestellten Positionen. Die Vorschläge erscheinen in einer eigenen Box mit der Überschrift „Zuletzt gekaufte Artikel (<Anzahl>)“. Ist kein Kontakt hinterlegt oder existiert keine Kaufhistorie, bleibt weiterhin die Möglichkeit bestehen, über das Lookup-Feld gezielt nach einem Artikel zu suchen. Wird über das Lookup-Feld ein Artikel gesucht und ausgewählt, erscheint dieser wie gewohnt direkt unterhalb des Eingabefelds. Die Box mit den zuletzt gekauften Artikeln wird darunter angezeigt.

Falls die automatische Suche passende Treffer findet, bleibt das bisherige Verhalten bestehen: Historische Artikel des Kontakts werden weiterhin nur dann angezeigt, wenn sie in den Suchtreffern enthalten sind. Dadurch erhältst Du auch in Situationen ohne automatische Treffer hilfreiche Vorschläge auf Basis bereits bestellter Artikel.
• Kontakt Referenzbeleg-Auswahl zeigt nun passende Treffer
In den Entitäten Bestellung und Angebot wurde das Feld Referenzbeleg angepasst, damit die Auswahl stärker am hinterlegten Kontakt ausgerichtet ist.
Solange in einem Beleg noch kein Kontakt hinterlegt ist, bleibt das Feld Referenzbeleg schreibgeschützt. Erst nachdem ein Kontakt ausgewählt wurde, kann ein Referenzbeleg ausgewählt werden. In diesem Fall zeigt die Auswahlliste ausschließlich Belege an, die dem entsprechenden Kontakt zugeordnet sind. Wird der Kontakt im Beleg nachträglich geändert, entfernt das System automatisch einen bereits hinterlegten Referenzbeleg. Dadurch wird sichergestellt, dass Referenzbelege stets zum aktuell ausgewählten Kontakt passen.
Eine zusätzliche Einschränkung auf bestimmte Belegarten erfolgt bewusst nicht. Dadurch bleiben bestehende Prozesse flexibel, insbesondere wenn Belegarten über die Beleg-ECM angepasst werden und individuelle Workflows weiterhin abgebildet werden sollen.
• Anzeige des Versandstatus der Aktivierungsmail von Benutzern
In der Benutzer-Administration steht ein neues Feld „Aktivierungsmail versandt“ zur Verfügung. Es befindet sich hinter dem Feld „Zuletzt aktiv“ und zeigt das Datum der zuletzt versandten Aktivierungsmail eines Benutzers an. Dadurch lässt sich jederzeit nachvollziehen, ob und wann ein Benutzer seine Aktivierungsmail erhalten hat.
Sobald eine Aktivierungsmail bereits versendet wurde, erscheint zusätzlich ein Info-Symbol am Feld. Dieses blendet eine Detailmeldung ein, die den letzten Versandzeitpunkt inklusive Uhrzeit sowie die E-Mail-Adresse des Empfängers anzeigt. Für bereits in der Vergangenheit versandte Aktivierungsmails, bei denen die Zieladresse noch nicht gespeichert wurde, enthält die Information lediglich Datum und Uhrzeit des letzten Versands.

Innerhalb dieser Detailmeldung kann die Aktivierungsmail direkt erneut versendet werden. Der Versand erfolgt an die aktuell im Benutzer hinterlegte E-Mail-Adresse. Vor dem Versand prüft das System automatisch, ob alle Voraussetzungen erfüllt sind. Die Benutzer-Administration muss zunächst gespeichert sein. Andernfalls erscheint eine entsprechende Meldung und der Versand wird nicht ausgeführt. Zusätzlich kann die Aktivierungsmail nur dann verschickt werden, wenn der Benutzer aktiv ist und eine gültige E-Mail-Adresse hinterlegt wurde. In diesem Fall erscheint ein Bestätigungsdialog, der den erneuten Versand an die angezeigte E-Mail-Adresse bestätigt oder abbricht. Sind die Voraussetzungen nicht erfüllt, informiert eine Meldung darüber, dass der Versand nur an aktive Benutzer mit gültiger E-Mail-Adresse möglich ist.
Nach einem erfolgreichen erneuten Versand wird der Zeitstempel im Feld „Aktivierungsmail versandt“ automatisch aktualisiert und die zugehörige Detailinformation entsprechend angepasst. Die beschriebenen Funktionen stehen in gleicher Weise auch in der Business-Login-Administration zur Verfügung.
• Übernahme von Bruttopreis- und Währungskennzeichen aus Kundenstamm steuern
In der Basiskonfiguration des Administrators steht im Bereich Besteuerung eine neue Einstellung zur Verfügung, mit der sich einstellen lässt, aus welcher Quelle das Bruttopreiskennzeichen und das Währungskennzeichen für positionsbasierte Entitäten (Angebot und Bestellung) übernommen werden. Dazu wurde im Abschnitt Preisermittlung der Toggle „Bruttopreis- und Währungskennzeichen aus Kundenstamm ermitteln“ ergänzt. Die Einstellung ist standardmäßig deaktiviert.

Ist die Funktion aktiviert, übernimmt das System diese beiden Kennzeichen direkt aus dem Kundenstamm, sobald eine positionsbasierte Entität erstellt oder ein Kontakt gesetzt wird. Die Werte werden im Prozessschritt „Angaben aus Stammdaten übernehmen“ ermittelt und in die jeweilige Entität übernommen. Im weiteren Ablauf der Verarbeitung bleibt dieser Wert bestehen. Auch im Prozessschritt „Preisliste übernehmen“ werden bei aktivierter Einstellung keine Werte mehr aus der ermittelten Preisliste übernommen. Stattdessen nutzt das System weiterhin die zuvor aus dem Kundenstamm eingefügten Angaben.
Auf diese Weise orientiert sich die Preisberechnung innerhalb der positionsbasierten Entität direkt an den im Kunden hinterlegten Einstellungen für Bruttopreise und Währung. Dadurch lassen sich kundenindividuelle Preislogiken konsistent anwenden und die Preisermittlung wird stärker an den Stammdaten des jeweiligen Kontakts ausgerichtet.
• Business-Logins für alle Benutzer anzeigen
In den Kontaktdetails von Kunden und Ansprechpartnern wird der Reiter „Business-Logins“ künftig für alle Benutzer angezeigt. Dadurch können auch Benutzer mit den Berechtigungsschemata Basic und Professional vorhandene Business-Logins einsehen.
Die Möglichkeit zur Verwaltung bleibt weiterhin eingeschränkt. Der Button zum Öffnen der Business-Login-Administration ist ausschließlich für Administratoren sowie für Benutzer mit der Funktionsberechtigung „Business-Logins verwalten“ sichtbar.

Auch im Kontextmenü eines Kontakts wurde die Bezeichnung angepasst. Benutzer ohne Verwaltungsberechtigung sehen dort künftig den Eintrag „Business-Logins anzeigen“. Dieser öffnet wie gewohnt den entsprechenden Reiter in den Kontaktdetails. Benutzer mit der entsprechenden Berechtigung behalten weiterhin den Eintrag „Business-Logins verwalten“ und können darüber direkt in die Administration wechseln.
Folgende Neuerungen sind im Update 2.28.0 enthalten:
• Zusammenführen von Artikeln im Warenkorb
Für den Warenkorb steht Dir eine neue Einstellung zur Verfügung, mit der Du das Verhalten beim erneuten Hinzufügen eines bereits enthaltenen Artikels individuell festlegen kannst. Als Administrator definierst Du getrennt für interne Benutzer und für Business-Login-Benutzer, ob identische Artikel im Warenkorb automatisch zusammengeführt oder als neue Position ergänzt werden.
Die Konfiguration findest Du für interne Benutzer unter Basiskonfiguration → Grundeinstellungen → Warenkorb → Artikel zusammenführen sowie für Business-Login-Benutzer unter Business-Logins → Grundeinstellungen → Warenkorb → Artikel zusammenführen. Standardmäßig ist die Funktion deaktiviert, sodass jeder hinzugefügte Artikel eine neue Position erzeugt.

Ist die Einstellung aktiviert, werden Artikel mit identischer Artikelnummer im Warenkorb zu einer gemeinsamen Position zusammengeführt. Die Menge der bestehenden Position erhöht sich entsprechend – auch dann, wenn beim Hinzufügen eine Menge größer als 1 übergeben wird. Die Zusammenführung erfolgt unabhängig davon, auf welchem Weg der Artikel ergänzt wird: über die Hinzufügen-Leiste im Warenkorb, das Kontextmenü in der Artikelliste, die Funktion „In den Warenkorb“, aus dem Variantendialog oder durch das Übernehmen aus einem bestehenden Beleg. Auch beim Laden einer Warenkorb-Vorlage aus einem Business-Login werden identische Artikelpositionen automatisch konsolidiert, sodass pro Artikel nur noch eine Position im Warenkorb enthalten ist.
Variantenartikel werden dabei nur dann zusammengeführt, wenn es sich um exakt die gleiche Variante handelt. Artikel mit unterschiedlichen Mengenarten, beispielsweise bei spezieller Mengenberechnung, sind von der Zusammenführung ausgeschlossen.
Bei Artikeln, die über einen Dokumentenimport oder durch eine Aktion in den Warenkorb gelangen, wird die Einstellung nicht berücksichtigt. Diese Positionen werden grundsätzlich einzeln eingefügt. Wurde ein Artikel auf diesem Weg mehrfach als separate Position angelegt, bleibt dieses Verhalten auch bei einem weiteren manuellen Hinzufügen bestehen – es wird erneut eine eigene Position erzeugt. Ist der Artikel hingegen nur einmal im Warenkorb vorhanden, greift bei erneutem Hinzufügen wieder die konfigurierte Einstellung.
Wird ein Artikel, der bereits im Warenkorb liegt, erneut über den Artikel-Workspace oder aus einer beleghaften Entität ergänzt, zeigt die Warenkorbleiste die gewohnte Animation an, wie sie auch beim Hinzufügen eines neuen Artikels verwendet wird.
• Mehr Tabellen lassen sich jetzt direkt filtern
Tabellen in verschiedenen Bereichen der Anwendung bieten Dir erweiterte Möglichkeiten zur Filterung und Sortierung. Dadurch findest Du gesuchte Informationen schneller und arbeitest strukturierter mit umfangreichen Datenlisten.
Im Business-Login-Dashboard wurde die Tabelle im Reiter „Dokumente“ auf eine filterbare Tabellenansicht umgestellt. Die Spalten „Datum“ und „Beschreibung“ kannst Du nun nach der gewohnten Standardlogik filtern und sortieren. Gleichzeitig wurde das Design an das einheitliche Erscheinungsbild filterbarer Tabellen angepasst. Die Filter- und Sortierfunktionen werden direkt in Deinem Browser ausgeführt, wodurch Deine Eingaben ohne zusätzliche Ladezeiten umgesetzt werden.
Auch in der Kontakt-Detailansicht steht Dir im Reiter „Dokumente“ eine überarbeitete, filterbare Tabelle zur Verfügung. Hier lassen sich die Spalten „Datum“, „Bezeichnung“, „Kategorie“ und „Memo“ komfortabel nach Standardlogik filtern. Das Layout entspricht ebenfalls dem Standarddesign für filterbare Tabellen und sorgt für eine konsistente Bedienung.

Darüber hinaus sind nun alle filterbaren Subentity- und einfachen Tabellen zusätzlich sortierbar. Dies betrifft unter anderem folgende Bereiche: Im Kontakt unter „Kontaktdaten“ die Tabellen für Lieferadressen, Ansprechpartner, Bankverbindungen, Belegzuordnung, Artikel, Business-Logins und Abholadressen. Im Artikel die Tabellen für Verkaufspreise, Rabatte, Kundenartikel und Dokumente.

Die clientseitige Verarbeitung ermöglicht Dir eine direkte Reaktion auf Deine Filter- und Sortierauswahl und unterstützt Dich dabei, auch bei großen Datenmengen effizient den Überblick zu behalten.
• Automatische Textanpassungen im Beleg gezielt bestätigen
Wenn Du in einem Beleg nachträglich den Kontakt, die Kundengruppe oder die Belegsprache änderst, wird künftig geprüft, ob sich dadurch automatisch ermittelte Inhalte anpassen würden. Dazu wird der ursprünglich erzeugte Inhalt mit dem neu berechneten Inhalt verglichen. Ergibt die Prüfung, dass keine inhaltliche Änderung notwendig ist, bleiben Deine bestehenden – auch manuell angepassten – Texte unverändert. So wird sichergestellt, dass individuelle Anpassungen nicht unbeabsichtigt überschrieben werden.
Sollten sich durch Deine Änderung jedoch relevante Inhalte unterscheiden, erscheint ein verpflichtender Dialog mit dem Titel „Änderungen bestätigen“. Darin wirst Du darauf hingewiesen, dass Artikelbezeichnungen sowie Kopf- und Fußtexte automatisch angepasst werden können. Bestätigst Du mit „Ja“, werden die neu ermittelten Texte übernommen und bisherige manuelle Anpassungen überschrieben. Entscheidest Du Dich für „Nein“, bleiben Deine aktuellen Texte unverändert erhalten. Der Dialog ist verpflichtend und kann nicht über ein Schließen-Symbol beendet werden, sodass eine bewusste Entscheidung erforderlich ist.
Die Prüfung und gegebenenfalls Anpassung betrifft im Beleg die Kopf- und Fußtexte sowie in den Positionen die Felder Bezeichnung 1 und 2, Dimensionstext und Langtext. Die Logik ist in die Prozessschritte „Kopf- und Fußtexte aus den Grundlagen übernehmen“ sowie „Positionstexte aus den Stammdaten übernehmen“ innerhalb von „Sprachabhängige Änderungen ausführen“ integriert.
Das beschriebene Verhalten gilt ebenfalls für Warenkorbpositionen. Dort sind die Felder Bezeichnung 1 und 2 ausgenommen, da diese im Warenkorb nicht bearbeitet werden können. Die bisherige zusätzliche Toaster-Meldung zur Information über geänderte Texte entfällt.
• E-Mails über Microsoft 365 noch einfacher und stabiler versenden
Der E-Mail-Versand wurde technisch grundlegend optimiert, um die Einrichtung zu vereinfachen und die Stabilität bei der Nutzung von Microsoft 365 zu erhöhen. Statt der bisherigen SMTP-Anbindung mit OAuth2 wird nun die Microsoft Graph API für den Versand über Microsoft 365 verwendet. Im Zuge dieser Anpassung wurde die Administration „Standard SMTP“ in „Standard Mailversand“ umbenannt. In der Detailansicht steht Dir nun das Auswahlfeld „Mail-Versandart“ zur Verfügung. Hier kannst Du zwischen „SMTP-Server“, „Microsoft 365“ und „Keine“ wählen.

Entscheidest Du Dich für „Keine“, werden keine weiteren Eingabefelder angezeigt. Bei Auswahl von „SMTP-Server“ stehen Dir die bekannten Konfigurationsfelder wie bisher zur Verfügung. Bestehende Installationen wurden automatisch übernommen: War der SMTP-Server zuvor deaktiviert, ist nun „Keine“ gesetzt. In allen anderen Fällen wurde „SMTP-Server“ vorbelegt.
Mit der neuen Option „Microsoft 365“ nutzt Du den E-Mail-Versand direkt über die Microsoft Graph API. In diesem Fall ist lediglich die Angabe des Benutzernamens erforderlich. Für die Authentifizierung steht Dir ein offizieller Microsoft-Anmeldebutton zur Verfügung, der den Microsoft-Richtlinien entspricht. Die Beschriftung wird automatisch in der Sprache Deiner Benutzeroberfläche angezeigt. Die Authentifizierung erfolgt analog zum bekannten OAuth2-Verfahren, jedoch technisch angebunden an die Graph API.
Ist „Microsoft 365“ ausgewählt, werden alle E-Mails direkt über die Microsoft Graph API versendet. Dadurch wird die Kommunikation mit Microsoft 365 klar standardisiert und typische Konfigurationsprobleme im Zusammenhang mit SMTP und OAuth2 vermieden. Die bisherige Möglichkeit, OAuth2 für den Versand über einen SMTP-Server zu verwenden, wurde entfernt. Bereits konfigurierte OAuth2-SMTP-Verbindungen werden bei bestehenden Kunden gelöscht und der Mailversand auf „Keine“ gesetzt. Eine erneute Einrichtung erfolgt über die neue Option „Microsoft 365“ in der Administration.
• Integration des Merkmale-Widgets für interne Benutzer
Das aus dem B2B-Portal bekannte Widget „Merkmale“ in der Artikel-Sidebar steht nun auch internen Benutzern zur Verfügung. Damit erhältst Du zusätzliche Artikelinformationen direkt in der Sidebar und kannst relevante Eigenschaften schneller erfassen.

Das Widget wird in der Benutzergruppen-Administration im Reiter „Sidebar Entitäten“ für die Entitäten „Artikel“ und „Warenkorbposition“ automatisch aktiviert eingefügt. Es ist jeweils unterhalb des Widgets „Produktbeschreibung“ positioniert. Diese Voreinstellung gilt sowohl für bestehende Benutzergruppen im Rahmen eines Updates als auch für neu angelegte Benutzergruppen.

Als Administrator kannst Du das Widget wie gewohnt deaktivieren oder innerhalb der Sidebar per Drag & Drop an eine andere Position verschieben. So bleibt die Gestaltung der Benutzeroberfläche flexibel und an Eure individuellen Anforderungen anpassbar.
• Dynamische Datumswerte in Filtern verwenden
In Datumsfeldern der Filterfunktion kannst Du in den „von“- und „bis“-Feldern neben einem festen Datum nun auch die dynamischen Werte „Gestern“, „Heute“ und „Morgen“ verwenden. Die Begriffe stehen Dir automatisch in der Sprache Deiner Benutzeroberfläche zur Verfügung. Die dynamischen Werte werden im Filter als solche gespeichert und nicht in ein konkretes Datum umgewandelt. Dadurch bleiben sie flexibel und beziehen sich stets auf den jeweiligen aktuellen Tag.

Gibst Du einen dieser Werte manuell ein, wird er nur akzeptiert, wenn er vollständig in der jeweiligen Oberflächensprache ausgeschrieben ist. Die Groß- und Kleinschreibung spielt bei der Eingabe keine Rolle. Nach Verlassen des Feldes wird der Begriff automatisch in die definierte Schreibweise überführt.
Auch im Datepicker-Dialog stehen Dir die dynamischen Werte „Gestern“, „Heute“ und „Morgen“ zur Verfügung – ausschließlich bei den „von“- und „bis“-Feldern eines Datumsfilters. Unterhalb des Kalenders werden sie als kleine, grau umrandete Buttons dargestellt. Wählst Du einen dieser Buttons aus, wird er optisch wie ein ausgewähltes Datum hervorgehoben. Dabei kann immer nur entweder ein dynamischer Wert oder ein konkretes Datum aktiviert sein.

Die Auswahl wird wie gewohnt erst mit „Übernehmen“ in das Feld übertragen. Entscheidest Du Dich für einen dynamischen Wert, wird dieser genau in der gewählten Form in das jeweilige Filterfeld übernommen und dort entsprechend angezeigt.
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