August 2025
7. August 2025
Auf dieser Seite möchten wir einen Überblick über alle Funktionen und Möglichkeiten geben, die mit der aktuellen Version veröffentlich worden sind.
Folgende Neuerungen sind im Update 2.16.0 enthalten:
Custom-Felder erhalten standardisierte Platzhalter und freie Platzierungsmöglichkeit
Die Verwaltung von Custom-Feldern wird übersichtlicher und um nützliche Funktionen erweitert. In der Administration findest Du nun eine klarere Struktur und mehr Flexibilität:
- Im Bereich Anzeige wurde der Abschnitt „Reiter“ oberhalb der „Linken Karte“ angeordnet. Falls Du keine eigene Bezeichnung vergibst, erscheint dort automatisch der Platzhaltertext „Custom“.
- Neu ist der Bereich „Freie Platzierung“: Hier kannst Du Custom-Felder unabhängig von festen Karten einordnen. Analog zu den Kartendefinitionen gibt es eine Tabelle mit allen Custom-Feldern, deren Details Du nach Auswahl in der rechten Karte bearbeiten kannst.
- Für das Feld „Standardwert“ gibt es jetzt ein Suffix-Icon, das Du bereits aus HTML-Editoren kennst. Mit einem Klick öffnest Du den bekannten Platzhalter-Dialog, um Standardwerte noch einfacher und flexibler zu hinterlegen.
Postleitzahl ist nicht mehr Pflichtfeld
bisher war die PLZ in Salesware ein Pflichtfeld, obwohl dies in Sage nicht der Fall ist. Um eine einheitliche Arbeitsweise zu gewährleisten, wurde das Verhalten jetzt an die Online-Lösung angepasst. Ab sofort kannst Du Datensätze auch dann speichern, wenn keine Postleitzahl vorhanden ist.
Gruppieren- und Summieren-Funktion reagiert auf Multiselect
Die Summenzeile und Gruppenheader passen sich jetzt intelligent an, sobald Du im Multiselect mindestens einen Datensatz auswählst. In diesem Fall schaltet die Anzeige automatisch auf die neue Ansicht um, die speziell für Mehrfachauswahlen optimiert ist. Wichtig: Das reine Aktivieren des Multiselects über den Button löst diese Umschaltung noch nicht aus – erst die tatsächliche Auswahl von mindestens einer Entität führt zur geänderten Darstellung.
Gültigkeitsdauer für Angebote zentral einstellbar
In der Administration findest Du jetzt im Bereich Grundeinstellungen den neuen Reiter „Standardwerte“. Dort kannst Du für Angebote eine Gültigkeitsdauer hinterlegen, die automatisch als Standardwert in jedem neu erstellten Angebot verwendet wird. Bisher waren in Salesware fest 14 Tage definiert.
Kunden-Dashboard unterstützt jetzt auch Strukturen und Hinweise
Die Konfiguration des Kunden-Dashboards ist ab sofort flexibler: Im Administrator kannst Du im Bereich „Aktivitätstyp im Kunden-Dashboard“ nicht mehr nur Aktivitätstypen auswählen, sondern auch Strukturen und Hinweise.
Im Dropdown werden die drei Arten übersichtlich und alphabetisch sortiert angezeigt – getrennt durch Separatoren:
- Aktivitätstypen
- Strukturen
- Hinweise
HTML-Prompts bei Warenkorb-Übergabe
Aktionen, die bei der Weiterverarbeitung von Warenkörben ausgelöst werden, können nun auch Dialoge für weitere Benutzereingaben (HTML-Prompts) anfordern. Vorher war das ausschließlich manuellen Auslösern vorbehalten.
Folgende Neuerungen sind im Update 2.15.0 enthalten:
Links in Chats und Aktivitäten mit Vorschau
Ab sofort werden URLs in Chats, Kommentaren und Aktivitätsbeschreibungen automatisch erkannt und in klickbare Links umgewandelt. So kannst Du direkt aus einer Nachricht oder Aufgabe heraus auf externe Inhalte zugreifen. Beim Anklicken erscheint wie gewohnt der Dialog für externe Links, bevor sich die Seite in einem neuen Browser-Tab öffnet.
Zusätzlich erhältst Du nun eine automatische Vorschau: Wird eine URL erkannt, zeigt Salesware am Ende der Nachricht eine Vorschau mit Titel und Bild an (analog zum Screendesign). Auch diese Vorschau ist anklickbar und führt Dich über den Sicherheitsdialog zur Zielseite.
Das gilt für:
- Nachrichten im Chat
- Kommentare in Aktivitäten
- Beschreibungen von Aktivitäten
Ersatzartikel können automatisch übernommen werden
Wenn Du künftig einen nicht verkaufsfähigen Artikel zu einer positionsbasierten Entität hinzufügst, prüft Salesware automatisch, ob dafür ein Ersatzartikel hinterlegt ist.
- Ist ein Ersatzartikel vorhanden und verkaufsfähig, wirst Du gefragt, ob dieser stattdessen übernommen werden soll.
- Mit „Ja“ wird der Ersatzartikel direkt eingefügt.
- Mit „Nein“ wird kein Artikel in die Entität gelegt.
- Ist auch der Ersatzartikel nicht verkaufsfähig, erhältst Du wie bisher die bekannte Meldung – erweitert um den Hinweis auf den Ersatzartikel.
Die Prüfung erfolgt dabei rekursiv: Falls auch ein Ersatzartikel wiederum nicht verkaufsfähig ist, wird automatisch weiter nach einem gültigen Ersatz gesucht.
Kalenderwochen in der Datumsauswahl anzeigen
Ab sofort zeigt der Datepicker in Elements zusätzlich die Kalenderwoche (KW) an. So kannst Du Dich bei der Terminfindung – etwa für Liefer- oder Produktionstermine – schneller orientieren und einfacher mit Team, Kunden oder Lieferanten abstimmen, die oft in Kalenderwochen planen.
Meldungen bei Warenkorb-Aktion flexibler gestaltet
Wenn eine Warenkorb-Aktion beim Auslöser „Weiterverarbeitung, vor Bestätigung“ ausgeführt wird und die Implementierung den Parameter „PreventsTransform = true“ zurückgibt, wird Dir nun eine deutlich flexiblere Meldung angezeigt:
- Typ und Überschrift stammen direkt aus der Rückgabe der Aktion.
- Nur wenn dort keine Angaben vorhanden sind, werden weiterhin die bisherigen Standardwerte „System-Meldung“ und der Typ Fehler genutzt.
Damit wirken die Meldungen passender zum jeweiligen Kontext und sind für Dich leichter verständlich – ohne auf die gewohnte Sicherheit durch Standardwerte verzichten zu müssen.
Kontakt-Dashboard wird neu gestaltet
Das Kontakt-Dashboard für den Kontakttyp Kunde wurde umfassend überarbeitet und orientiert sich nun am bisherigen Analyse-Dashboard – erweitert um zusätzliche Funktionen und eine klarere Struktur.
- Die Analyse-Funktionsberechtigung „Roherlöse anzeigen“ ist für neue Benutzergruppen künftig standardmäßig inaktiv. Nur wenn sie aktiv ist, werden im Dashboard Kennzahlen und Informationen auf Basis der Analysen sichtbar.
- Der bisherige Bereich Fokusartikel entfällt und wird als fünfte Kachel im oberen Dashboard-Bereich integriert. Die Prozentangaben zeigen dabei den Durchschnittswert über alle Artikel.
- Die gesamte Analyse-Zeile wird nur angezeigt, wenn Du Leserechte auf Analysen besitzt. Aufgrund der zusätzlichen Kachel werden im Viewport Medium die Diagramme in den Kacheln ausgeblendet, um Platz zu schaffen.
- Die Bereiche HTML-Aktion und Status sind nach rechts verschoben, was das Layout aufgeräumter macht.
Auch die Übersichtsdaten wurden verbessert:
- In den Bereichen Aktivitäten, Angebote und Bestellungen gibt es jetzt einen „Offen“-Filter, der standardmäßig aktiv ist.
- Sind keine offenen Datensätze vorhanden, deaktiviert sich der Filter automatisch und es werden alle Datensätze angezeigt.
- Gibt es auch dann keine Einträge, erhältst Du – sofern Du das Erstellrecht besitzt – einen Call-to-Action-Button zum Anlegen neuer Aktivitäten, Angebote oder Bestellungen.
- Ohne Erstellrecht siehst Du stattdessen nur den Hinweis „Momentan sind keine Aktivitäten/Angebote/Bestellungen“ mit passendem Not-Found-Bild.
- Zusätzlich gibt es neue Bereiche für offene Preisanfragen (oberhalb der Angebote) und offene Bestellanfragen (oberhalb der Bestellungen). Diese folgen der gleichen Logik wie die Angebote und Bestellungen.
Dashboard und Arbeitsbereiche frei konfigurierbar
Die Vorgabe, dass jeder Benutzer (außer Business-Logins) standardmäßig den Aktivitäten-Arbeitsplatz als persistenten Arbeitsbereich geöffnet bekommt, entfällt. Ab sofort kannst Du Deine Arbeitsbereiche frei konfigurieren – ganz so wie bei allen anderen Bereichen.
In der Benutzergruppen-Administration findest Du unter „Persistente Arbeitsbereiche“ jetzt auch den Typ „Aktivitäten“. Dieser lässt sich, wie alle anderen, nur einmal auswählen. Außerdem ist es nun möglich, gar keine persistenten Arbeitsbereiche zu hinterlegen – in diesem Fall startet Salesware mit einer leeren Arbeitsbereichsübersicht.
Neu ist zudem die Möglichkeit, das Dashboard als persistenten Arbeitsbereich zu wählen. Hierbei gilt:
- In der Liste erscheint ein Eintrag „Dashboard“ mit einem Info-i.
- Der Hinweis lautet: „Dashboard anzeigen“ ist in den Grundeinstellungen deaktiviert und daher wird das Dashboard auch nicht als persistenter Arbeitsbereich geöffnet.
- Beim tatsächlichen Öffnen der persistenten Arbeitsbereiche werden alle „Dashboard“-Einträge ignoriert, wenn diese Funktion in den Grundeinstellungen deaktiviert ist.
Leseeinschränkungen greifen erst nach dem Speichern
Ab sofort werden Leseeinschränkungen auf Entitäten bei neu erstellten oder geänderten Datensätzen nicht mehr sofort geprüft.
Das bedeutet:
- Während der Erstellung oder Bearbeitung kannst Du uneingeschränkt auf den Datensatz zugreifen.
- Erst nach dem Speichern greift die gewohnte Logik für Leseeinschränkungen wieder.
Feldwerte in Aktivitäten können vererbt werden
Die Aktivitäten-Administration wurde für Strukturen erweitert: Du kannst jetzt festlegen, ob bestimmte Feldwerte automatisch an untergeordnete Aktivitäten weitergegeben werden.
- In den Feldern & Funktionen findest Du unterhalb von „Als Kachel anzeigen“ den neuen Toggle „Wert in untergeordnete Aktivitäten vererben“. Dieser ist nur für Strukturen verfügbar.
- Beim Update wird die Vererbung für das Feld Kontakt automatisch aktiviert, alle anderen Felder bleiben deaktiviert. Auch bei neuen Strukturen ist die Vererbung für das Kontaktfeld standardmäßig aktiv.
Die Logik im Detail:
- Aktivierte Felder werden an alle untergeordneten Aktivitäten vererbt – das ersetzt die bisherige Logik der Entitätsverknüpfungsfelder.
- Bei neu erstellten Strukturen überschreiben Feldwerte innerhalb automatisch erzeugter Aktivitäten die vererbten Werte.
- Wird nachträglich eine Aktivität hinzugefügt, erhält sie zunächst den vererbten Wert und zusätzlich den definierten Standardwert.
- In der Darstellung werden vererbte Werte – wie schon bei verknüpften Entitäten – kursiv angezeigt, damit Du sie sofort erkennst.
Aktivitäten schlagen passende Feldwerte vor
Die Arbeit mit Aktivitäten wird jetzt komfortabler: Sobald Du ein Feld bearbeitest, erhältst Du intelligente Vorschläge für passende Werte.
- Hat eine Aktivität bereits eine oder mehrere verknüpfte Bestellungen, Angebote oder Warenkörbe, werden Dir in Entitätsverknüpfungsfeldern auf Kontakte (Typ Kunde) automatisch die dort hinterlegten Kontakte vorgeschlagen – in der Reihenfolge der Entitätsverknüpfungsfelder.
- Auch beim Hinzufügen einer der genannten Entitäten erscheinen direkt Vorschläge aus den schon bekannten, verknüpften Datensätzen.
- Zusätzlich gilt: Für alle Entitätsverknüpfungsfelder und für Felder mit aktivierter Vererbung werden bei Fokuserhalt passende Vorschlagslisten angezeigt.
- Eine manuelle Suche innerhalb des Feldes bleibt weiterhin möglich und berücksichtigt wie gewohnt alle verfügbaren Datensätze.
Für Dich bedeutet das: weniger Klicks, schnellere Auswahl der richtigen Werte und konsistente Datensätze – weil Dir Salesware automatisch sinnvolle Vorschläge macht.
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