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Neu in Version 2.33.0

Auf dieser Seite möchten wir einen Überblick über alle Funktionen und Möglichkeiten geben, die mit der aktuellen Version veröffentlich worden sind.

Folgende Neuerungen sind im Update 2.33.0 enthalten:

• Automatisierte Aktivitäten-Berechnung für präzisere Prozesse

Aktionen können nun gezielt für Aktivitäten-Berechnungen eingerichtet werden. Administratoren erhalten dafür einen eigenen Aktionstyp, mit dem sich Berechnungen bei der Neuanlage oder bei Änderungen von Feldinhalten auslösen lassen. Dadurch können Aktivitäten zuverlässiger automatisch verarbeitet werden, ohne dass dafür manuelle Schritte notwendig sind.

Damit die Einrichtung transparenter wird, werden technische Schlüssel und IDs an zusätzlichen Stellen in der Administration angezeigt. So lassen sich Aktivitätstypen, Felder, Wertelisten, Benutzer, Business-Logins und Kollaborationsgruppen leichter eindeutig zuordnen. Besonders bei komplexeren Konfigurationen unterstützt das eine sicherere Einrichtung und reduziert Rückfragen.

Für Aktivitäten-Berechnungen können relevante Aktivitätstypen ausgewählt und die passenden Felder als Auslöser verwendet werden. Auch automatisch im Hintergrund gestartete Systemprozesse lassen sich berücksichtigen. Dadurch können fachliche Abläufe flexibler abgebildet werden, beispielsweise wenn Informationen aus Aktivitäten automatisch geprüft, ergänzt oder weiterverarbeitet werden sollen.

Bei der Verarbeitung werden wichtige Aktivitätsinformationen wie Bezeichnung, Beschreibung, Teilnehmer, Ersteller sowie selbst definierte Felder an die Aktion übergeben. Auch verknüpfte Kontaktdaten werden so bereitgestellt, dass sie in angebundenen ERP-Prozessen besser weiterverwendet werden können.

• Cloud-Aktionen direkt in der Administration verwalten

Aktionen lassen sich jetzt direkt in der Administration mit eigenem JavaScript-Code hinterlegen. In den Einstellungen unter „Customizing > Aktionen“ steht dafür der neue Endpunkttyp „Cloud“ zur Verfügung. Dadurch können individuelle Abläufe und Automatisierungen zentral innerhalb der Cloud gepflegt werden, ohne dass dafür ein separater Appserver-Aufruf erforderlich ist.

Wird der Endpunkttyp „Cloud“ gewählt, erscheint statt der bisherigen technischen Felder ein komfortabler Code-Editor. Dieser basiert auf dem Monaco Editor von Microsoft und bietet eine moderne Entwicklungsumgebung mit Syntaxhervorhebung, automatischer Code-Vervollständigung sowie einer direkten Syntax- und Plausibilitätsprüfung. Dadurch lassen sich Anpassungen schneller erstellen und Fehler bereits während der Eingabe erkennen.

Für die Entwicklung stehen die Variablen „parameters“ und „result“ bereits vorbereitet zur Verfügung. Die Inhalte werden passend zum jeweiligen Aktionstyp typisiert angezeigt, sodass mögliche Eigenschaften direkt vorgeschlagen werden. Das erleichtert die Erstellung individueller Aktionen und reduziert den Aufwand bei der Konfiguration.

Die Ausführung der Cloud-Aktionen erfolgt innerhalb einer abgesicherten JavaScript-Sandbox in der Salesware-Cloud. Zugriffe auf Dateisysteme, Netzwerke oder andere nicht erlaubte Funktionen sind ausgeschlossen. Zusätzlich sorgen feste Laufzeit- und Ressourcenbegrenzungen für eine stabile und sichere Ausführung der Aktionen.

Fehler innerhalb der Ausführung werden weiterhin automatisch protokolliert und wie gewohnt in der Ereignisanzeige dokumentiert.

• Flexiblere Darstellung durch individuell einstellbare Feldbreiten

Die Anzeige zusätzlicher Felder lässt sich gezielter an Deine Bedürfnisse anpassen. Innerhalb der Benutzergruppen wurde die Konfiguration übersichtlicher gestaltet: Nach Auswahl eines Eintrags erscheint ein Detailbereich, in dem Du alle Einstellungen komfortabel vornehmen kannst. Die bisherige Spalte zur Anzeige wurde durch eine klar strukturierte Detailansicht ersetzt, sodass Du Dich besser orientieren kannst.

Für Felder, die innerhalb einer Tabelle angezeigt werden, steht Dir nun eine differenzierte Steuerung der Breite zur Verfügung. Wenn ein Feld als eigenständiges Feld dargestellt wird, kannst Du aus vordefinierten Breiten wie „1/4 Zeile“ bis „1 Zeile“ wählen. Die Vorauswahl orientiert sich dabei sinnvoll am Feldtyp, sodass beispielsweise mehrzeilige Texte automatisch mehr Platz erhalten.

Wird ein Feld als Spalte dargestellt, bestimmst Du die Breite flexibel in Pixeln. So lassen sich Inhalte optimal auf die verfügbare Fläche abstimmen und Tabellen übersichtlich strukturieren. Die voreingestellten Werte bieten Dir eine gute Ausgangsbasis und können bei Bedarf individuell angepasst werden.

Die Darstellung in Kacheln bleibt unverändert, sodass bestehende Ansichten weiterhin wie gewohnt genutzt werden können. Auch die Einstellungen für Business-Login-Gruppen wurden entsprechend angepasst, um eine konsistente Nutzung über alle Bereiche hinweg zu gewährleisten.

• Einheitliche Sprache für automatisch erzeugte Aktivitäten und E-Mails

Automatisch erzeugte Aktivitäten, die durch einen Business-Login ausgelöst werden, werden künftig einheitlich in der Standard-Oberflächensprache des Systems dargestellt. Dadurch sind systemseitig erstellte Inhalte für alle Beteiligten konsistent formuliert und leichter nachvollziehbar – unabhängig davon, in welcher Sprache der jeweilige Benutzer arbeitet.

Manuell eingegebene Inhalte des Business-Logins bleiben unverändert und werden weiterhin nicht automatisch übersetzt. So bleiben individuelle Informationen und persönliche Formulierungen erhalten.

Auch automatisch versendete E-Mails an hinterlegte Adressen des Salesware-Clients orientieren sich künftig an der Standard-Oberflächensprache des Systems. E-Mails an den Business-Login selbst werden weiterhin in seiner persönlich eingestellten Sprache versendet.

• Klarere Bezeichnungen in Positionsdetails von Angeboten, Bestellungen und Warenkörben

Die Bezeichnungen in den Positionsdetails von Angeboten, Bestellungen und Warenkörben wurden vereinheitlicht, damit Felder schneller erkannt und eindeutiger zugeordnet werden können. Das bisher doppelt vorhandene Feld „Artikelnummer“ wurde überarbeitet: Die Verknüpfung zum Artikel wird nun als „Artikel“ bezeichnet, während die eigentliche Nummer weiterhin als „Artikelnummer“ angezeigt wird.

Dadurch werden Missverständnisse bei der Konfiguration und Pflege von Positionen reduziert. Besonders in Bereichen mit Hinweisen und Vererbungen lassen sich Informationen nun klarer unterscheiden.

Auch in Warenkorbpositionen wurden die Feldnamen angepasst. Statt der bisherigen Bezeichnungen „Artikelnummer in Detailinformation“ und „Artikelnummer in Tabelle“ stehen jetzt die einheitlichen Felder „Artikel“ und „Artikelnummer“ zur Verfügung. Die Anzeige der Artikelnummer in Tabellen bleibt unverändert bestehen.

• Flexible Kennzeichnung bei negativem Roherlös im Warenkorb und in Positionen

Die bisher fest integrierte Warnung bei negativem Roherlös wurde durch eine flexible bedingte Formatierung ersetzt. Dadurch lassen sich Hinweise und Hervorhebungen künftig einheitlich konfigurieren und übersichtlicher darstellen.

Die neue Funktion steht jetzt auch für Warenkörbe sowie für Angebots-, Bestell- und Warenkorbpositionen zur Verfügung. Bedingte Formatierungen können damit gezielt auf Positionsebene eingesetzt werden und folgen der bekannten Logik bereits vorhandener Entitäten. In den Übersichten werden die entsprechenden Hinweise direkt an den relevanten Feldern angezeigt. Im Titelbereich eines Warenkorbs erscheinen die Symbole der bedingten Formatierung übersichtlich zwischen Warenkorbtyp und Bezeichnung.

Für einen schnellen Einstieg ist bereits eine Standard-Formatierung vorkonfiguriert. Positionen mit negativem Roherlös werden automatisch mit einem farblichen Hinweis und einem Euro-Symbol gekennzeichnet. Dadurch lassen sich kritische Positionen schneller erkennen und einfacher prüfen.

Auch die Verwaltung wurde erweitert: Die neuen Positionsentitäten werden in der Administration der bedingten Formatierungen direkt unterhalb der jeweiligen Haupt-Entität angezeigt. So bleibt die Konfiguration übersichtlich und konsistent aufgebaut.

Bei bestehenden Installationen werden die Berechtigungen automatisch berücksichtigt. Benutzergruppen mit Leserechten auf den Roherlös erhalten weiterhin Zugriff auf die entsprechende Formatierung.

• Erweiterte Angaben für E-Rechnungen direkt im Kundenkontakt verwalten

Im Kundenkontakt steht im Bereich „Kontaktdaten > Auftragsbearbeitung“ ein neuer Abschnitt für E-Rechnungen zur Verfügung. Damit kannst Du wichtige Informationen für den elektronischen Rechnungsaustausch zentral pflegen und die Angaben passend zu den Vorgaben der Sage 100 verwalten.

Für die Auswahl der E-Rechnungsart stehen dieselben Optionen wie in der Sage 100 bereit. Bei neu angelegten Kunden ist standardmäßig „Nicht verwenden“ hinterlegt. Abhängig von der gewählten E-Rechnungsart werden automatisch die passenden Ausgabemöglichkeiten angezeigt. Dadurch werden nur relevante Eingaben eingeblendet und die Pflege der Daten wird übersichtlicher.

Bei der Verwendung von „XRechnung“ erscheint zusätzlich das Feld für die Leitweg-ID. Die erforderlichen Pflichtangaben werden automatisch berücksichtigt, sodass unvollständige Eingaben schneller erkannt werden können. Auch die Auswahl einer passenden Hausbank sowie die Pflege einer Kunden-ID sind direkt im Kundenkontakt möglich.

Die neuen Felder orientieren sich an den Vorgaben und Auswahlmöglichkeiten der Sage 100. Dadurch wird die konsistente Pflege von E-Rechnungsdaten erleichtert und die Abstimmung zwischen den Systemen verbessert.

• Übersichtlichere Preisdarstellung im Warenkorb und in Belegen

Die Preiszusammensetzung in Angeboten, Bestellungen und im Warenkorb wird übersichtlicher dargestellt. Die Zeilen „Rabatte“ und „Zuschläge“ werden nur noch angezeigt, wenn tatsächlich ein Betrag vorhanden ist. Beträgt der Wert 0, wird die entsprechende Zeile ausgeblendet.

Dadurch konzentriert sich die Preisübersicht auf die wirklich relevanten Informationen und wirkt aufgeräumter. Die bereits bekannte Logik für „Kundenkarte“ und „Gutscheine“ wurde damit konsequent erweitert. Die Zeilen für Summe, Steuern und Gesamtpreis bleiben weiterhin immer sichtbar, damit alle wichtigen Preisangaben vollständig dargestellt werden.

• Nachvollziehbare Auslöser für Aktionen bei Positionsänderungen

Aktionen stellen künftig detailliertere Informationen darüber bereit, welche Positionen eine Ausführung ausgelöst haben. Dafür wurde der neue Eingabeparameter „TriggeredEntities“ ergänzt. Dieser enthält alle relevanten Positionen, die durch eine manuelle Ausführung oder durch eine Änderung von Feldinhalten betroffen sind.

Gerade bei automatisierten Abläufen rund um das Hinzufügen von Positionen wird dadurch transparenter nachvollziehbar, welche konkreten Einträge verarbeitet wurden. Entwickler und Administratoren können Aktionen dadurch gezielter konfigurieren und Auswertungen oder Folgeprozesse präziser steuern.

Der bisherige Parameter „ManuallyTriggeredEntity“ bleibt weiterhin verfügbar, ist jedoch als veraltet gekennzeichnet. Bestehende Konfigurationen funktionieren dadurch unverändert weiter, während neue Entwicklungen bereits auf den erweiterten Parameter umgestellt werden können.

Auch die Dokumentation wurde entsprechend erweitert, damit die neuen Möglichkeiten bei der Einrichtung von Aktionen leichter nachvollziehbar sind.

• Datumsfilter flexibler mit relativen Zeiträumen verwenden

Die Datumsfilter bieten jetzt zusätzliche dynamische Zeitangaben und ermöglichen damit noch flexiblere Auswertungen und Filterdefinitionen. Neben den bereits vorhandenen Optionen „Gestern“, „Heute“ und „Morgen“ können nun auch individuelle relative Zeiträume definiert werden.

Im erweiterten Datepicker stehen dafür neue Eingabefelder für Anzahl und Einheit zur Verfügung. Als Einheit können Tage, Wochen oder Monate gewählt werden. Dadurch lassen sich beispielsweise Filter wie „in 7 Tagen“, „vor 2 Wochen“ oder „in 3 Monaten“ direkt konfigurieren, ohne ein festes Datum auswählen zu müssen.

Die Bedienung bleibt dabei besonders komfortabel: Wird ein festes Datum im Kalender gewählt, werden die relativen Angaben automatisch zurückgesetzt. Umgekehrt wird eine feste Datumsauswahl entfernt, sobald relative Werte eingetragen werden. Auch die bestehenden Schnellaktionen wie „Heute“ oder „Morgen“ übernehmen automatisch passende Werte in die neuen Felder.

Zusätzlich können relative Datumswerte jetzt direkt manuell in das Filterfeld eingegeben werden. Die Eingabe erfolgt in natürlicher Schreibweise wie „in 5 Tagen“ oder „vor 2 Monaten“ und wird anschließend genauso im gesetzten Filter angezeigt. Dadurch lassen sich Datumsfilter schneller erfassen und einfacher nachvollziehen.

• Unterstützung der Sage 100 Version 9.0.11

Der Belegdruck über Salesware wurde für die aktuelle Sage 100 Version 9.0.11 angepasst. Dadurch funktioniert die Ausgabe wieder zuverlässig und ohne Fehlermeldungen.

Die Kompatibilität zur neuesten Sage-Version wurde sichergestellt, sodass bestehende Prozesse weiterhin reibungslos genutzt werden können. Anwender profitieren von einer stabilen Integration und einem unterbrechungsfreien Arbeiten beim Erstellen und Drucken von Belegen.